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Sitzung des Marktrates

Dienstag, 15. Januar 2002

Es wurde folgendes beraten und beschlossen:
1. Benennung der Volksschule Eggmühl nach dem Erfinder Dr. Rudolf Hell
Die Eggmühler Schule erhält den Namen weltbekannten Erfinders Dr. Rudolf Hell. Der Träger höchster Auszeichnungen und Ehrenbürger von Kiel feierte am 19. Dezember 2001 seinen einhundertsten Geburtstag. Er wurde im Eggmühler Bahnhofsgebäude geboren. Begründung für die Namensgebung:
Die Kinder sollen erkennen, wie wichtig es ist
  • ein Leben lang zu lernen,
  • nach technischem Fortschritt und menschlicher Größe zu forschen,
  • und sich nicht auf Lorbeeren auszuruhen.

Vor der Namensgebung wird noch die Zustimmung der Lehrerkonferenz und des Elternbeirates eingeholt.
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2. Zuwendungen zum Bau von Parkplätzen bei der Stromgenossenschaft im Rahmen der Städtebauförderung
Im Zuge des Neubaus der Dorfmühlstraße im Rahmen der Städtebauförderung hat die Stromgenossenschaft auf der Ostseite ihres Bürogebäudes vier Parkplätze gebaut. Sie werden nur vormittags von der Stromgenossenschaft genutzt und stehen die übrige Zeit der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Kosten für den Rückbau der alten Parkflächen und den Neubau sind mit 15.000 Euro veranschlagt, einschließlich aller Nebenkosten. Der Markt gewährt den üblichen Zuschuss in Höhe von fünfzig Prozent.
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3. Antrag auf Vorbescheid für den Neubau eines Lebensmittelmarktes an der Eggmühler Straße
In einer ausführlichen Diskussion wurde der Antrag behandelt. Schwerpunke waren

  1. die Bewältigung des zu erwartenden Verkehrsaufkommens und
  2. die im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs festgeschriebene Stärkung des Ortskerns.

Obwohl man sich über die Notwendigkeit einig war, den Ortskern zu stärken, wird das Bauvorhaben wohl planungsrechtlich zulässig sein.
Der Antragsteller hat der Gemeinde jedoch erst ein Verkehrskonzept vorzulegen aus dem hervorgeht, wie die Verkehrsströme im Bereich Waldstraße, Einmündung Spitzwegstraße und an der Kreuzung in der Eggmühler Straße bewältigt werden sollen. Das gemeindliche Einvernehmen musste deshalb vorerst verweigert werden.
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4. Zukunft des Munitions-Depots
Beim Neujahrsempfang wurde deutlich, dass eine Privatisierung wohl nicht mehr aufzuhalten ist. In einem Brief hat die Gemeinde Bundesverteidigungsminister Scharping gebeten, den Standort Schierling zu erhalten und die Munitionstransporte weiterhin auf der Schiene zu belassen.
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5. Mobilfunkstandorte im Gemeindegebiet
Mobilfunkantennen sind bereits installiert
  1. auf dem Masten im Wald bei Mannsdorf,
  2. auf dem BayWa-Gebäude an der Buchhausener Straße und
  3. auf dem Gebäude Bahnhofstraße 1 in Eggmühl.

Auf dem Gebäude in der Bahnhofstraße ist nun eine weitere Antenne geplant.
Unklar blieb, ob von diesen Mobilfunkantennen Gefahren für die Bevölkerung ausgehen. Zur möglichen Strahlenbelastung und zur elektromagnetischen Verträglichkeit soll deshalb nun ein unabhängiger TÜV-Sachverständiger gehört werden.
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Schierling, den 16. Januar 2002, M. Berger

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