Jugendtreff auf dem "Nock-Grundstück" eingeweiht |
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Schierling, 2.2.2002. "Recht g'müatlich - auf jeden Fall!", war der
erste Kommentar eines jungen Mannes für den provisorischen Jugendtreff im "Nock-Anwesen", der von
den Pfarrern Hans Bock und Wolfgang Lahoda gesegnet wurde. Die Jugendbeauftragte Katrin Pindl hob im Gedränge
von über 50 Mädchen und Burschen zwischen 10 und 14 Jahren sowie vielen Ehrengästen das große Engagement der
Gemeinde sowie von Eltern und Jugendlichen bei der Vorbereitung hervor. |
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![]() Die Pfarrer Hans Bock und Wolfgang Lahoda segneten den neuen Jugendtreff in Schierling |
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Für die drei neuen - provisorischen - Räume interessierten sich neben den vielen jungen Leuten auch Eltern,
Omas und Opas. Das Kreisjugendamt und der Kreisjugendring verschafften sich einen Einblick, die ehemalige
Jugendbeauftragte Hilde Roth, Rektor Karlheinz Neumann und Fraktionsvertreter waren zu sehen sowie Margit
Butz vom einst agierenden Arbeitskreis im Rahmen der Dorferneuerung. Sie wurde von der jungen
Jugendbeauftragten Katrin Pindl bei ihrer Begrüßung besonders hervor gehoben. Sie sei "immer noch sehr
aktiv und ohne sei wäre einiges schwieriger gegangen!", so Katrin Pindl. Alle schwitzten, denn die Öfen
waren voll aufgedreht und Kreisjugendpfleger Stubenrauch vom Jugendamt sammelte die Kinder und Jugendlichen
zum offiziellen Teil zusammen. "Ihr sollt's eigentlich a kemma!", so seine freundliche
Aufforderung an die Jugend, die es vorgezogen hatte zu ratschten und das Neue beschnuppern. |
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| Engagiertes Team gefunden | ||||
Katrin Pindl erinnerte an die Bitte des Bürgermeisters, ob sie nicht Jugenbeauftragte werden wolle. "Ich habe lange überlegt, weil ich nicht Schreibtischtäter werden wollte sondern etwas aufbauen wollte!", so Pindl. Sie habe ein engagiertes Team gefunden und deshalb zugesagt. Sie nannte Margit Butz, Sepp Auer, Simon Blümel, Michael Pindl, Karin Rubenbauer, Katharina Buchner, Carolin Huber und Oliva Kindler als ihre engsten Mitarbeiter. Große Unterstützung habe sie bei der Gemeinde und da besonders bei Bürgermeister Otto Gascher gefunden. "Er hatte immer ein offenes Ohr und stellte die nötigen Mittel zur Verfügung", machte sie deutlich. Außerdem dankte sie Brigitte Roloff und allen Mitarbeitern der Gemeinde, besonders den "Heinzelmännchen" vom Bauhof unter ihrem Chef Thomas Scheuerer, Adolf Wallner für die Technik und allen Sponsoren. Der Jugendtreff wird in Zukunft immer am Freitag geöffnet sein.
Nicht rauchen, kein Alkohol |
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![]() Die neuen Räume wurden von über 50 jungen Leuten in Beschlag genommen |
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| Geborgen fühlen | ||||
Pfarrer Hans Bock hob hervor, dass alles was die Gemeinschaft macht etwas bedeutet. Er wünschte, dass sich
die Jugendlichen geborgen fühlen und sah den Segen als die Bitte an Gott an, dass er die jungen Menschen
beschützt, ihnen hilft und nahe ist. Pfarrer Lahoda brachte in der Lesung die Regeln, wie die Menschen
miteinander umgehen sollen. "Habt Vertrauen, Güte, Demut, Milde, Geduld und liebt einander", hieß
es. Bürgermeister Otto Gascher erinnerte daran, dass seit vielen Jahren nach passenden Räumlichkeiten
gesucht wurde, bei denen vor allem auch die Nachbarn nicht gestört werden. Er rühmte die große Leistung von
Katrin Pindl und ihrem Team und wünschte sich, dass diese auch weiter machen. Der neue Jugendtreff wird
nach Gascher voraussichtlich im August fertig. Das Provisorium habe fast nichts gekostet. Für die
Jugendlichen hatte er zum Einstieg einen Geschenkkorb sowie einen Gutschein über eine Freifahrt zu einem
Regensburger Kino mitgebracht. Katrin Pindl wünschte sich für die Zukunft noch "viele Leute, die viele
guten Ideen einbringen und verwirklichen!". Zum Auftakt wurde im Jugendtreff "Der Schuh des
Manitu" gezeigt. |
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| Text & Fotos: Fritz Wallner | ||||
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© Markt Schierling |