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Es wurde folgendes beraten und beschlossen:
1. Restsanierung der Wasserversorgung und Kanalsanierungen
Für 1.056.000 € wurde der Auftrag vergeben, die Restsanierung der Wasserversorgung mit dem
Ausbau von ca. 3,5 Kilometer Leitungen vorwiegend im Süden des Ortes Schierling abzuschließen. In den
Kosten enthalten ist außerdem der Beginn der Kanalsanierung, soweit es sich um Trassen handelt, bei denen
die Wasserleitung jetzt neu gebaut wird. Die Kosten liegen etwa 18 Prozent unter den geschätzten
Kosten.
2. Straßenbeleuchtung im Wohngebiet "Markstein"
Es werden 78 Mastaufsatzleuchten gesetzt. Die Kosten für die gesamte Straßenbeleuchtung im neuen Baugebiet
betragen gut 116.000 €.
3. Kabelverlegung im Wohngebiet "Markstein"
Das gesamte Wohngebiet wird mit den neuesten Kabeln ausgestattet, die sämtliche derzeit auf dem Markt
befindlichen Dienstleistungen erfüllen können. Die Erdarbeiten hat der Markt Schierling zu tragen. Die
Kosten betragen ca. 40.000 €.
4. Bebauungsplan "Unterdeggenbach - Am Hochweg II"
Es wurden Anregungen und Einwendungen von Trägern öffentlicher Belange - meistens Behörden - beraten. Der
Bebauungsplan wurde als Satzung beschlossen. Er ist mit seiner Bekanntmachung Ortsrecht. Die Bauwillligen
müssen sich an seine Festsetzungen halten. Die Erschließung kann jetzt konzipiert werden.
5. Flächennutzungsplan Schierling-Nord
Es wurde mitgeteilt, dass der Landwirt Schmauser die Absicht aufgegeben hat, in der Nähe des Wohngebietes
"Antonileit'n" einen landwirtschaftlichen Betrieb zu errichten. Deshalb sind alle vorhandenen
Abwägungsmängel behoben und die Änderung des Flächennutzungsplanes konnte endgültig beschlossen werden.
6. Bebauungsplan "Nähe Auweg"
Es wurden die Anregungen und Einwendungen der Bürger und der Träger öffentlicher Belange beraten. Der
Marktgemeinderat billigte die Planfassung. Der Plan wird jetzt einen Monat öffentlich ausgelegt. Es besteht
wieder die Möglichkeit Anregungen und Einwände vorzubringen.
7. Neu- und Umgestaltung des Ortskerns Schierling
Das Architekturbüro Nadler+Sperk aus Landshut, das als einer der Sieger aus dem Architektenwettbewerb
hervorgegangen war, erhielt den konkreten Auftrag, den Rathausplatz von der Sparkasse bis zur
Carl-Perzel-Straße sowie die Hauptstraße von der Laberbrücke bis zum "Köck'n-Berg" zu planen.
Grundlage der Planung wird das politische Programm sein, das der Marktgemeinderat im Jahre 2000 beschlossen
hat. Es ist wieder eine Bürgerbeteiligung vorgesehen. Außerdem soll in engem Kontakt mit der staatlichen
Städtebauförderung geplant werden, weil von dort bis zu 60 Prozent Zuschuss erwartet werden. Der
Abschluss der Planungsarbeit wird bis zum Oktober angestrebt. Der Marktgemeinderat hat dann beste
Voraussetzungen, um darüber zu entscheiden, wann tatsächlich gebaut werden kann.
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