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Mit(einander)reden bedeutete,
dass
in Schierling alle zu Wort kamen
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Schierling, 17. Juli 2002. Bei der Fülle von Themen lag es an
Wolfgang Grubwinkler, die Diskussion zielstrebig und konzentriert zu leiten.
Bernd Niedermeier dokumentierte den Prozess sofort auf großen Tafeln.
Im Einzelnen ging es um folgende Themen:
Straßenbreite
Die Straßenbreite wird durchgehend 6,5 Meter betragen, davon 5,5 Meter
Asphaltband, dazu links und rechts ein halber Meter Pflaster. Daneben
gibt es Park- und Fußgängerflächen. Dies entspricht den Regeln für den
Ausbau einer Staatsstraße und hat den Vorteil, dass kein Parken mehr auf
der Fahrbahn möglich ist und so der Verkehr durch den Ort besser fließen
kann. Trotzdem werden die Planer wichtige Details, wie die Kurven, mit
dem Straßenbauamt besprechen.
Fußgängerüberweg an der Hauptstraße
Die Architekten boten zwei Möglichkeiten an. Hans Hermann hielt die beim
ehemaligen Schulhaus für die bessere, Bürgermeister Gascher die bei der
Brauerei mit Blick auf die eventuellen Umbaumaßnahmen auf dem Brauereigelände.
Werner Braun stellte die Notwendigkeit überhaupt in Frage bei der geringeren
Straßenbreite. Manfred Kuhn hielt als einzigen Platz für einen Fußgängerüberweg
die Kuppe des "Köck'n -Berges" für möglich, weil es da übersichtlich
ist.
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Die Beiträge wurden dokumentiert
und werden
für die weitere Planung ausgewertet
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Westlicher Rathausplatz beim Bräustüberl
Siegfried Metko wünschte, dass für das Befahren mit schweren Fahrzeugen
mehr Platz geschaffen wird. Christian Kiendl sorgte sich um die Sicherheit
der Kinder, weil der Biergarten nicht abgegrenzt ist und Helga Stohl befürchtete
durch den einheitlichen Belag eine Zunahme des Verkehrs. Georg Schindlbeck
sah sogar eine Kreuzung entstehen, die zum stärkeren Befahren des Platzes
einlädt. Doch die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger schloss sich diesen
Einschätzungen nicht an. Die Autozufahrt zum Platz wird nach den Worten
der Architekten gekennzeichnet. Um mehr Parkplätze zu bekommen, soll die
ehemalige Werkstätte des Brauereigebäudes ganz und die Mauer bei Politi
teilweise abgebrochen werden.
Bushaltestellen
Die westliche Bushaltestelle wird von der Apotheke in Richtung Brauerei
gerückt, nachdem es entlang der Brauerei zum Bräustüberl hin keinen Autoverkehr
mehr geben wird. Die Versammlung schloss sich dem Vorschlag von Fritz
Wallner an, die östliche Haltestelle vom Rathaus weg mehr zum Anwesen
Stigler hin zu verlagern. Damit würde vor dem Rathaus mehr Platz entstehen.
Abgrenzung der Fahrflächen
Maria Feigl war unklar, wie die Zufahrt zum Ärztehaus frei gehalten wird.
Robert Christl wollte es nicht dem Zufall überlassen, wo die Leute parken.
Architekt Wagner betonte, dass Fahrbahnen durch bauliche Maßnahmen eindeutig
erkennbar sein werden. Michael Nadler war optimistisch, dass die Leute
die gleichzeitige Vielfachnutzung akzeptieren. "Um viele Nutzungen
auf begrenztem Raum unterbringen zu können ist das Mitdenken der Leute
unbedingt notwendig!", so Nadler.
Beläge
Wagner stellte fünf verschiedene Beläge für die Gestaltung vor. Die Hauptstraße
selbst bleibt in Asphalt, ein leicht begehbarer Granitplattenbelag ist
für die alleinigen Fußgängerbereiche gedacht, ein belastbares Kleinsteinpflaster
für die Randstreifen neben der Fahrbahn und ein Großstein-Riemchenpflaster
für den Platz selbst. Damit wird vermieden, dass die Kinder in den Kinderwägen
gebeutelt werden, wie Robert Dafner bei unebenen Belägen befürchtete.
Grün an der Straße
Sebastian Kiendl wandte sich gegen die vorgesehenen Bäume beim Gasthaus
Aumeier. Und auch Hans Herrmann war nicht ganz glücklich, dass an seinem
Anwesen drei Bäume geplant sind. Otto Gascher plädierte leidenschaftlich
für mehr Grün. Gleichzeitig sagte er aber die Prüfung der Standorte zu,
so dass niemand entscheidend beeinträchtigt ist.
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