Kirchenchor St. Peter und Paul Schierling erhält Kulturpreis 2002 des Bezirks Oberpfalz |
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Die Preisverleihung für dieses einmalige Ereignis für einen Kirchenchor fand in dem erst vor wenigen Tagen eingeweihten Mehrzweckraum der Berufsfachschule für Musik des Bezirks statt und Rupert Schmid forderte "in diesem erhebenden Augenblick" dazu auf, sich "inspirieren zu lassen von den Umständen". Mit Blick auf die erfolgreiche Arbeit der Fachschule - von der eine Bläsergruppe ein eindrucksvolles Zeugnis gab - hielt er es nach wie vor für eine Gute Idee des Bezirks, "der Musik und der Ausbildung zu dienen". Der Bezirkstagspräsident machte deutlich, dass die neuen Wege der Bezirks-Kulturpolitik viele verschiedene Bereiche des kreativen Engagements sichtbar werden lassen. Es kämen jetzt auch die Literatur, bildende Kunst, Theater, Heimatgeschichtsforschung sowie Denkmal- und Brauchtumspflege zur Geltung. Der Kulturpreis 2002 wurde nach zwei Jahren Pause ausdrücklich dem musikalischen Engagement gewidmet und in drei Sparten mit jeweils 3500 Euro dotiert. |
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![]() Der Kirchenchor Schierling führte als zeitgenössischen Lobpreis John Rutters "Alle Dinge dieser Welt" auf |
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| Über 50 Chorsängerinnen und -sänger machten sich mit Pfarrer Hans Bock, Bürgermeister Otto Gascher, seinem Vertreter Werner Braun und Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Fritz Wallner mit einem großen Bus auf nach Sulzbach-Rosenberg. Alle waren in feierliches Schwarz gekleidet, die Damen hatten einen blauen Schal umgelegt. Christa Schäfer, bedeutende Altistin und Ehefrau des Chorleiters organisierte das Einsingen und forderte zur optimalen Vorbereitung, "auch in die Flanke und den Bauch zu atmen". Im Festsaal versammelte der Künstler sein Ensemble und probte noch einmal "Viva la musica" und "Alle Dinge dieser Welt", die beiden Beiträge. Freudige Nervosität hatte sich breit gemacht - auch bei der Jugendblaskapelle Nabburg und dem Kammerorchester Weiden, den anderen beiden Preisträgern. | ||||||
![]() Aufmerksame Zuhörer bei der Ehrung der Preisträger |
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Bezirkstagspräsident Rupert Schmid bekannte, "bei Schierling
kommt besondere Freude auf" und gerade auch beim Kirchenchor, der
schon alle weltbekannten Chormusiken aufgeführt hat. Er zählte
beispielhaft auf "Die Schöpfung" von Joseph Haydn, das
"Weihnachtsoratorium" von J.S. Bach, "Messias" von
G.F. Händel sowie die "Johannespassion" von J.S. Bach.
Auf dem Programm standen neben diesen klassischen weltbekannten Chormusiken
auch Uraufführungen, wie beim "Friedenskonzert" für
Kroatien oder beim Konzert zum Thema "Leben und Tod". Ausdrücklich
hob er das "Requiem für einen polnischen Jungen" und der
damit verbundenen Auseinandersetzung mit der Geschichte heraus. Die Leitung
hat nach Schmid seit 1990 Kunibert Schäfer, Dozent an der Regensburger
Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik.
Er erinnerte aber auch an seinen Vorgänger Ludwig Grauschopf, der
ein Wegereiter gewesen war. |
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© Markt Schierling |
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