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Sitzung des Hauptverwaltungs-, Finanz- und Umweltausschusses vom 28. Juni 2007

Hausnummerierung soll neu werden
Rathausplatz für Rettungsdienste und Notärzte logischer nummerieren

SCHIERLING, 30.06.2007. Nach der Erweiterung des Rathausplatzes auf das Nock-Grundstück wird die Hausnummerierung im Ortskern neu geregelt. Insbesondere in Not- und Rettungsfällen ist es wichtig, dass Ärzte und Rettungsfahrzeuge sich sehr schnell orientieren können, was derzeit schon sehr schwer ist, so die Beobachtung der Mitglieder des Hauptverwaltungs- und Umweltausschusses.

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Im Schierlinger Ortskern soll eine Neuordnung der Hausnummern des Rathausplatzes den Rettungsdiensten bei Notfällen die Orientierung verbessern

Die Hausnummerierung im Ortskern war Anfang der fünfziger Jahre vorgenommen worden. Seitdem seien viele Gebäude zusätzlich entstanden und deshalb seien hinter Hausnummern auch Buchstaben gesetzt worden, erläuterte die Verwaltung. Dies alles habe ein klares Konzept verwässert und schon deshalb sei über eine Neuordnung nachgedacht worden. Auch die neue Verlängerung des Rathausesplatzes soll in das künftige System eingebunden werden. Der Ausschuss beschloss unter Vorsitz von zweitem Bürgermeister Werner Braun eine grundsätzliche Neuordnung. Die Verwaltung wird Vorschläge machen, wie das umgesetzt werden kann.

Aufgrund einzelner Anfragen zum Bedarf einer Schulkinderbetreuung während der Sommerferien wurde zusammen mit dem evangelischen Jugendwerk eine vierwöchige Maßnahme konzipiert und öffentlich ausgeschrieben. In erster Linie war dies für Eltern gedacht, deren Urlaubszeit sich nicht mit der Ferienzeit deckt und die keine andere Möglichkeit der Betreuung haben. Da über Elternbeiträge nur etwa die Hälfte der Kosten für Personal und Material abgedeckt werden könnte, würde der Markt Schierling die andere Hälfte aus öffentlichen Mitteln übernehmen. Geschäftsleiter Fritz Wallner erklärte, dass die Ausschreibung der Ferienbetreuung seit etwa einer Woche laufe aber noch keine Anmeldung vorliege. Möglicherweise sei der Bedarf in der Struktur von Schierling doch eher gering. Die Maßnahme wird nur bei genügender Beteiligung durchgeführt.

Der Staat legt aufgrund großer Schäden durch immer stärker werdende Platzregen großen Wert darauf, dass das Wasser aus den Orten langsamer in die großen Flüsse gelangt. Deshalb ist für jeden Gemeindeteil mit einer getrennten Ableitung des Abwassers zu prüfen, inwieweit Regenrückhaltemaßnahmen durch das Schaffen von „Vergleichmäßigungsräumen“ möglich sind. Das Ingenieurbüro Trummer hat den Auftrag, ein solches Konzept zu erarbeiten. Da der Freistaat Bayern für konkrete Baumaßnahmen Zuschüsse gewährt und die Zuschussrichtlinien derzeit bis 2008 befristet sind, soll nach dem Willen der Ausschussmitglieder die Planung bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Beschlossen wurde auch, dass der Markt das 30 Jahre alte aber funktionsfähige Feuerwehrauto von Allersdorf dem Funkerclub für dessen Rumänienhilfe zur Verfügung gestellt wird. Die Kirchenstiftung Pinkofen hat die Renovierung des Leichenhauses vor. Es wurde die grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme von 80 Prozent signalisiert. Vor einer endgültigen Entscheidung werden die Planung und die Kostenschätzung abgewartet.

Text und Foto: Fritz Wallner