Begegnung unter Freunden
10 Jahre Gemeinde-Partnerschaft mit Penmarc’h in Frankreich gefeiert
SCHIERLING/PENMARC’H, 28.08.2007. Festlich und fröhlich, mit Ansprachen und Volkstänzen sowie mit vielen Gesten der Freundschaft wurde am Fuße des Leuchtturms „Phare d’Eckmühl“ in Penmarc’h in der Bretagne in das zehnjährige Bestehen der Gemeinde-Partnerschaft gefeiert. „Diese Freundschaft ist eine Verbindung von bleibendem Wert und Charakter!“, stellte Bürgermeister Otto Gascher fest.
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| Im bretonischen Penmarc’h – 1500 Kilometer von Schierling entfernt – wurde das zehnjährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft gefeiert. Auf dem Foto v.l. Präsident Thomas Aubele vom Partnerschaftsverein, Bürgermeisterin Jaqueline Lazard und Bürgermeister Otto Gascher |
Der Festakt begann mit einer Überraschung: Beim letzten Besuch einer französischen Gruppe in Schierling wurde das Hopfenmuseum Wolnzach besichtigt und dabei die Idee geboren, einen Hopfengarten in Penmarc’h zu pflanzen. Stolz wurde jetzt das Ergebnis der Bemühungen von Vizebürgermeister und Landrat Raynald Tanter präsentiert und von Einheimischen wie Gästen beklatscht. „Vielleicht gibt es bei unserem nächsten Besuch dann schon eine Brauerei“, orakelte Otto Gascher.
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| Vizebürgermeister und Landrat Raynald Tanter (Bildmitte) stellte den neuen Hopfengarten hinter dem Rathaus Penmarc’h vor |
Zum 100. Geburtstag des Leuchtturms „Phare d’ Eckmühl sei die Partnerschaft begründet worden, so Penmarc’h’s Bürgermeisterin Jaqueline Lazard. Dieser stelle die Verknüpfung zur Schlacht bei Eggmühl am 22. April 1809 her und sei durch eine großherzige Spende einer Nachfahrin von Gerneral Davout errichtet worden. Die Partnerschaft habe kulturelle, wirtschaftliche und geschichtliche Wurzeln und sie stelle eine Verpflichtung dar für die Zukunft. Denn sie habe als eine Aufgabe, durch das gegenseitige Verständnis das europäische Verstehen zu fördern für Friede und Wohlstand. „Unser Europa muss stark sein und sich noch besser engagieren, denn es soll Vorbild für die ganze Welt sein!“, so die Bürgermeisterin. Sie dankte Otto Gascher, Adolf Wallner und den derzeitigen Präsidenten der Partnerschaftsvereine für ihr Engagement. Auch Bürgermeister Gascher griff die europäische Idee auf. Sie zu verwirklichen sei langfristig angelegt und gleiche dem Bohren dicker Bretter. „Wenn man weiß, was man will, wird alles gelingen!“, sagte er. Gascher freute sich, dass diesmal unter den 84 Teilnehmern eine Gruppe von 22 Feuerwehrleuten sei. Gruppen, Schulklassen und Touristen aus beiden Gemeinden hätten das Fundament für die Partnerschaft geschaffen und sie bereichert. Als Geschenk hatte er einen gravierten Zinnkrug mit dem bayerischen Wappen mitgebracht. Die Gemeinde Penmarc’h schenkte zur Erinnerung ein keramisches Unikat mit dem Leuchtturm.
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| Die ersten Gäste aus Schierling wurden in Penmarc’h von der Presse zum Fototermin gebeten; >> klicken Sie hier um das Bild zu vergrößern |
Es wurden zum Abschluss des Festakts die Bayernhymne und die bretonische Hymne gesungen. Junge Leute einer bretonischen Volkstanzgruppe tanzten zur Dudelsackmusik und die Mädchen zogen mit ihren hohen typischen Bigouden-Hauben die Aufmerksamkeit auf sich.
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| Die Schierlinger waren besonders von den bretonischen Volkstänzen beeindruckt, die am Fuße des „Phare d’Eckmühl“ – des Leuchtturms Eggmühl – an der Atlantikküste aufgeführt wurden |
Drei Schierlinger nahmen am Wettlauf zur schnellsten Bewältigung die über 300 Stufen im Innern des Leuchtturms teil. Bei einer Ruderregatte siegte die Schierlinger Feuerwehr knapp vor den Gastgebern und auch Bürgermeister Otto Gascher versuchte sich an den Planken. Hunderte kamen zum „Fest Nos“, bei dem fast alle Einheimischen stundenlang nach bretonischer Musik tanzen. Am Sonntag folgte ein Gottesdienst sowie eine Schifffahrt auf dem Fluss Odet. Der französische Partnerschaftsverein hatte ein umfangreiches Programm mit der Besichtigung von Brest sowie des mittelalterlichen Orten Locronon zusammengestellt.
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| Schon beim Begrüßungsnachmittag ging es fröhlich zu |
Text und Fotos: Fritz Wallner




