Imker erhalten Umweltpreis
SCHIERLING, 21.11.2007. Der Imkerverein Schierling-Eggmühl ist mit dem mit 500 Euro dotierten Umweltpreis des Marktes ausgezeichnet worden. Bürgermeister Otto Gascher hob bei der Preisverleihung die große Bedeutung des Honigs als „flüssiges Gold der Bienen“ auch als Heilmittel hervor.
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| Der Markt Schierling zeichnete den Imkerverein Schierling-Eggmühl mit dem Umweltpreis aus |
Der Marktgemeinderat hatte die Preisvergabe an den Imkerverein einstimmig beschlossen. Es handle sich um eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, erklärte der Bürgermeister. Nicht die Einnahmequelle durch den Honig stehe im Vordergrund, sondern die Liebe für die Umwelt. Der Preis werde vergeben um auch öffentlich zu machen, dass es immer wieder Menschen gebe, die im Sinne der Bürger etwas tun, was nicht ihre Verpflichtung sei. Gascher hoffte, dass der Verein von jungen Menschen weiter getragen werde und er übergab Urkunde und das Geld an Vorstand Hans Piendl aus Allersdorf.
Piendl dankte für die Auszeichnung, die den Verein „stolz und dankbar“ mache. Er wies darauf hin, dass die Blüten der Bäume immer noch nicht künstlich befruchtet werden können. Insbesondere die Bienen seien unverzichtbar dafür, dass es Früchte gebe. Auch der Verein lege großen Wert darauf, dass sich junge Menschen für die Imkerei interessieren. Deshalb hätten die Verantwortlichen beschlossen, mit dem Preisgeld einem Jungimker einen Grundlehrgang zu finanzieren. Als Dank hatten die Imker für jedes Mitglied des Marktrates ein Glas Honig mitgebracht.
Der Imkerverein Schierling-Eggmühl zählt derzeit noch 12 Mitglieder. Er ist einer der ältesten Vereine im Markt. Insgesamt werden rund 250 Völker betreut. An der Preisverleihung nahmen neben Vorstand Hans Piendl auch Franz Kargl, Josef Reichinger, Hans Weigl (schon 60 Jahre Mitglied), Sepp Keck aus Buchhausen und Willi Stempfhuber aus Prügl teil. Ein Bienenvolk lebt bis zu 5 Jahre, und zwar so lange, wie die Königin lebt. Ein Volk umfasst 70-100000 Bienen. Eine Arbeitsbiene lebt nur 6 bis 8 Wochen. Laufend schlüpfen neue Bienen, erklärte Piendl den stauenden Markträten. Die Königin werde im Flug begattet, was als „Hochzeitsflug“ bezeichnet werde.
Text und Fotos: Fritz Wallner
