Der Gemeindewahlausschuss des Marktes Schierling mit Manuel Kammermeier als Vorsitzendem, sowie Alfons Keck, Robert Christl, Robert Sperl und Thomas Reimann als Beisitzer hat das Ergebnis der Bürgermeister- und Marktgemeinderatswahl einstimmig festgestellt. Die über die Bürgerliste in den Marktgemeinderat gewählte Gabi Butz wird ihr Amt nicht antreten. Dafür rückt Dr. Wolfgang Blümel nach. Gemeindewahlleiter Manuel Kammermeier informierte, dass 6.681 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt gewesen sind, das sind 182 mehr als im Jahr 2020. Es haben 3.440 Personen die Briefwahlunterlagen angefordert.
Der Wahlleiter lobte die gute und rasche Arbeit der acht Stimmbezirke für die Urnenwahl und zehn Briefwahlbezirke, und er dankte sowohl den ehrenamtlichen Wahlhelfern als auch dem Team im Rathaus für den hervorragenden Einsatz.
An der Bürgermeisterwahl am 8. März haben sich 4.473 Wahlberechtigte beteiligt, von denen 54 einen ungültigen Stimmzettel abgegeben haben. Von den gültigen 4.419 Stimmen entfielen auf Bürgermeister Christian Kiendl (CSU/CWG) 2.185 Stimmen, Markus Schinhanl (FW) 903 Stimmen und Alfred Müller (Bürgerliste) 1.331 Stimmen. Es war damit eine Stichwahl notwendig, an der 4.253 Personen teilnahmen. Im Ergebnis wurde Christian Kiendl mit 2.187 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Alfred Müller erhielt 2.049 Stimmen.
An der Wahl des Marktgemeinderates haben sich 4.467 Wahlberechtigte beteiligt, 99 Stimmzettel waren ungültig. Von den danach noch maximal möglichen 89.340 Stimmen wurden 83.135 Stimmen abgegeben. Davon entfielen auf die Liste der CSU/CWG 34.201 Stimmen, Freie Wähler 25.276 Stimmen und auf die Bürgerliste 23.658 Stimmen. Die Umrechnung des Wahlergebnisses in die Zahl der Sitze erfolgte nach dem „Sainte-Laguë/Schepers“-Verfahren. Danach entfielen auf die CSU/CWG 8 Sitze, Freie Wähler 6 Sitze und Bürgerliste 6 Sitze. Nachdem Christian Kiendl wieder zum Bürgermeister gewählt wurde, rückt Paul Hofmeier auf der Liste der CSU/CWG in den Marktgemeinderat nach.
Die neue Wahlperiode des Marktgemeinderates beginnt am 1. Mai 2026. Dem Gremium gehören dann an: von der Liste der CSU/CWG Elisabeth Bomer, Dr. Josef Kindler, Alexandra Huber, Richard Limmer, Anton Blabl, Max Heindl, Oliver Bollmann und Paul Hofmeister, von der Liste der Freien Wähler Dominik Geiger, Josef Diermeier, Andreas Ertl, Markus Schinhanl, Wilfried Hausler und Johann Weinzierl und von der Bürgerliste Claudia Buchner, Alfred Müller, Florian Paulik, Rudi Eisenhut, Stefan Hurzlmeier und Dr. Wolfgang Blümel.
Ermittlung der Sitzverteilung
Das „Sainte-Laguë/Schepers“-Verfahren ist ein proportionales Divisorverfahren zur gerechten Umrechnung von Wählerstimmen in Sitze, das besonders kleinere Parteien fair berücksichtigt. Es werden die Zweitstimmen der Parteien durch einen gemeinsamen Divisor geteilt, um vorläufige Quotienten zu erhalten. Diese Quotienten werden anschließend standardmäßig gerundet: Bei einem Bruchteilsrest größer oder kleiner als 0,5 wird auf- oder abgerundet, bei genau 0,5 entscheidet das Los. Der Divisor wird so angepasst, dass die Summe der Sitze exakt der Gesamtzahl der zu vergebenden Mandate entspricht.
