Die vom Markt Schierling eigenständig betriebene Trinkwasserversorgung für die Gemeindeteile Schierling, Mannsdorf sowie Unter- und Oberlaichling befindet sich nach wie vor in einem sehr guten Zustand. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht 2025 der Energie Südbayern GmbH (ESB) hervor, die seit rund 30 Jahren mit der technischen Betreuung der Wasserversorgung beauftragt ist. Betriebsleiter Michael Wittmann und Regionalleiter Mathias Stiersdorfer überreichten den Bericht kürzlich an Bürgermeister Christian Kiendl. Dabei wurde deutlich: Die Versorgungssicherheit ist hoch, und die Qualität des Trinkwassers überzeugt.

Keine Schadstoffe nachgewiesen
Im Jahr 2025 wurden aus den beiden gemeindeeigenen Brunnen südöstlich von Mannsdorf insgesamt 301.646 Kubikmeter Trinkwasser gefördert. Gemeinsam mit dem Fremdwasserbezug durch die Wasserzweckverbände Mallersdorf und Pattendorf ergab sich eine Gesamtmenge von 326.459 Kubikmetern. Dies entspricht einer Reduzierung von 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit wurde ein deutlicher Rückgang verzeichnet, der einen der niedrigsten Werte für die Marktgemeinde Schierling darstellt.
Die Wasserqualität blieb konstant auf hohem Niveau. Die Gesamthärte lag bei 17,1 °dH beziehungsweise 16,4 °dH und fällt damit laut Waschmittelgesetz in den Härtebereich 3. Erfreulich ist auch der Nitratwert. Er ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesunken, und zwar von 19 Milligramm pro Liter auf 17 Milligramm pro Liter. Damit liegt er deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Zudem wurden keine Rückstände von Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmitteln festgestellt.
Wasserverbrauch
Im Schnitt verbraucht ein Mensch in Deutschland 122 Liter Wasser pro Tag. In Schierling lag dieser Wert im Jahr 2025 bei 129 Litern pro Tag.
Bildunterschrift: v.l.: Mathias Stiersdorfer von ESB, Bürgermeister Christian Kiendl, Michael Wittmann von ESB und Bauhofleiter Hermann Diermeier
